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Als Hostess mit zur Messe

Hallo, mein Name ist Tatjana und ich bin im 2. Lehrjahr zur Veranstaltungskauffrau. Als Hostess durfte ich mit auf die Internorga, eine Gastronomiemesse in Hamburg über 6 Tage im März. Nach einer langen Autofahrt war ich froh endlich im Hotel angekommen zu sein. Dieses war, wie es sich für Hamburg gehört, direkt auf St. Pauli. Wir hatten einen gemeinsamen Messestand mit einem unserer Partnerunternehmen: wir stellten ein Zelt und der Partner stellte dazu passende Holzwände sowie das Mobiliar komplett aus Holz und alles in Alm-Optik. Zu der Alm passend trugen alle Standmitarbeiter Tracht, ich im Dirndl und die vier Kollegen in feschen Lederhosen. Am nächsten Morgen ging es dann direkt auf die Messe, natürlich in voller Montur, was uns einige verwunderte Blicke bescherte. Dank der zentralen Lage des Hotels waren wir innerhalb von 10 Minuten Fußweg bereits angekommen und mussten nicht stundenlang einen Parkplatz suchen (wie manche unserer Kunden). Da waren wir nun, Hessen in Hamburg und das in Tracht. 
Auf der Messe war es mein Job den Kunden Getränke anzubieten, standesgemäß hatten wir auch Würstchen mit Brötchen im Angebot. Am Abend des dritten Tages saßen wir nach Ende der Messe noch kurz am Stand zusammen, als plötzlich der Strom ausfiel. Überrascht bemerkte ich, dass unser Stand der einzige ohne Strom war. Die findigen Herren hatten schnell herausgefunden, dass die Sicherung durch den Würstchenkocher herausgeflogen war. Nun wurden alle Möglichkeiten ausprobiert ihn wieder zum Laufen zu bringen und die Sicherung flog innerhalb der nächsten 10 Minuten bestimmt mehr als sieben Mal in Folge heraus. Jedes Mal aufs Neue, sank unsere drei Meter hohe Werbe-Luftsäule in sich zusammen und richtete sich wieder auf sobald der Strom wieder an war. Das muss ein lustiges Bild abgegeben haben, zum Glück war die Messe bereits zu Ende und keine Kunden mehr da. Da der Würstchenkocher einfach nicht mehr funktionieren wollte gab es fortan auf unserem Stand nur noch kalte Würstchen. Glücklicherweise waren wir auf einer Gastronomiemesse wo niemand hungern muss und so holte ich mir kurzerhand in den Pausen leckere Essensproben von anderen Ständen. 

Insgesamt war die Messe aufregend, abwechslungsreich, lehrreich und auch anstrengend. Trotz allen Strapazen, es lohnt sich und ich würde jederzeit gerne wieder mitfahren.

Eure Tatjana

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